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January 29 2012
“ In terms of the Occupy movement, I'm not really agreeing with them that much, to be honest. Because first of all, there's no clear statement of what they actually want. They're just against everything. That's pretty much the picture they show. The next thing, the thing you see on television, is they actually stand in the way while other people try to go to work. And the next thing is you see them throwing stones at policemen. I don't agree with that. And don't agree with the [idea] of the whole banking and financial sector being bad. Because at the end of the day, without banks, young families wouldn't have the possibility of actually getting a loan and buying a house. Young entrepreneurs with crazy cool ideas wouldn't have gotten the money to start their own businesses. So [banks] do a lot of very good things for society. What we need is regulation for those greedy motherfuckers at Wall Street, and that's something very, very different. ”— The Evolution of EDM Pioneer Paul van Dyk | Mother Jones
January 28 2012
“— CTM Special # CTM.12 - SPECTRAL (2012-01-21) by reboot.fm on SoundCloud - Create, record and share your sounds for freeDie dreizehnte Ausgabe des CTM – Festival for Adventurous Music and Related Arts widmet sich der gegenwärtigen Konjunktur des Geisterhaften, Mysteriösen und Dunklen in experimenteller Musik, Avant-Pop und Kunst – und fragt nach ihren Ursachen und Potentialen. Heißen wir Sie zu dieser Reise also herzlichst willkommen!
An den Rändern der Popkultur findet gegenwärtig eine Umkehrung statt: Drag, Witch House, Hypnagogic Pop, Hauntology, analoge Synthesizermusik, Neo-Industrial oder Drone Musik setzen auf eine Energie der Negativität und der Bewusstlosigkeit. Quer durch die Stile spürt man den musikalischen und medialen Heimsuchungen durch vergangene ästhetische Entwürfe samt ihren uneingelösten Utopien und Dystopien nach, beschwört die unheimlichen Anwesenheiten, die aus den materiellen Tiefenstrukturen der Medien aufsteigen und betreibt eine bittere bis euphorische Zurückweisung lebendiger Gegenwart. Verlangsamung, Zerfall, Vernebelung, Verrauschen, Deformation, Verflüssigung, Geheimnis, Nostalgie, Kitsch, Leere, Verlust, Sich-Entziehen, Transzendenzsehnsucht, Banal-Alchemie oder Xeno-Kommunikation sind Stichworte eines Instrumentariums, mit dem der Rastlosigkeit hyperkapitalistischer Produktion und ihrer ununterbrochenen Forderung nach positivem Engagement begegnet wird. Das zeigt Parallelen zu den aktuellen Protestbewegungen von Occupy Wallstreet bis Anonymous. Hier wie dort formuliert der Verzicht auf eine positive Gegenvision eine verstörende Antwort auf die unübersichtliche Situation: Ein Engagement, das nichts Spezifisches fordert, ist heute geradezu die Forderung des Unmöglichen und adressiert so vielleicht die radikalste Herausforderung der gegenwärtigen gesellschaftlichen Ordnung.
In diesem Sinne muss das neu erwachte Interesse am Unheimlichen, an den vergänglichen Qualitäten analoger Technologien und echter Materialien auch als Reaktion auf das fundamentale Unbehagen eines Nichts-geht-mehr gelesen werden. Angesichts der Parallelität exponentiell wachsender Archive und der Krise als Dauerzustand scheint es, als läge die Zukunft der westlichen Gesellschaften und ihrer Popkultur von nun an in der Vergangenheit. Alles scheint bereits da, getan und durch die rasante Entwicklung technischer Medien endlos wiederholbar. Wirklich Neues ist nicht in Sicht. Trotz alledem sehen wir uns zu atemloser Aktivität aufgefordert. Was bleibt ist die Besessenheit von den kulturellen und technischen Artefakten der eigenen nahen Vergangenheit. Weiterführender Perspektiven entbehrend, schöpfen Kunst, Musik und Gesellschaft aus diesen beständig rezyklierten Strömen von Medien, Stilen und Materialien. Das kombinatorische Spiel und krude Bastelei mit Gefundenem, DIY-Medienarchäologie oder feinnervige Bricolage auf und in den Flohmärkten, Archiven und Müllhalden der globalen Zivilisation werden so zum letzten Mittel, wo ein Masterplan zwangsläufig fehlen muss. Gerade die Unheimlichkeit jedoch ist in der Lage, uns davor zu bewahren, uns behaglich in der Vergangenheit einzurichten und dabei selbst endgültig zu Geistern zu werden. Denn wo kein Heim ist, muss die Suche fortleben. Dort, wo die Medienoberflächen nicht geglättet und die Spannungen des Materials beibehalten werden, wo keine absichtsvolle künstlerische Strategie verfolgt wird, wo das Monströse und die halluzinatorischen Effekte der Medien offen zu Tage treten dürfen, bleibt die Chance, Risse und Fugen offenzuhalten, durch die uns ein zukünftiges Neues noch entgegenzutreten vermag.
In einem umfangreichen Musikprogramm, in einem Ausstellungsteil und mit Diskursveranstaltungen heißt das Festival die Geister willkommen und begrüßt die plastische Kraft die uns aus dem Materiellen Eigenleben der von Klängen, Bildern und Geräten als befremdliche bis unheimliche und zuweilen berückend schöne „(An)Wesenheit“ entgegentritt.
”
January 27 2012
January 26 2012
January 25 2012
/* was halt so in related vids auftaucht */
January 24 2012
Maybe Soup is currently being updated? I'll try again automatically in a few seconds...





